Ruhewald Hohenegg

Helga & Felix Montecuccoli

Forstwirtschaft

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Aktuelles Mai 2015

Wir haben in den vergangenen Wochen rund um die Burgruine Hohenegg einige neue Straßen und Wege zur Erschließung der Waldflächen und auch zum Wandern oder Spazieren errichtet. Leider hat der Regen zu Verzögerungen der Arbeiten geführt.

Ich bedanke mich ausdrücklich bei allen Bewohnern von Stein und Eichberg für ihre Geduld und ihr Verständnis für den LKW-Verkehr! Für Unannehmlichkeiten, Lärm und Staub möchte ich mich entschuldigen. Wir haben uns bemüht, die Störungen so gering wie möglich zu halten.

Da die Burg ein häufig besuchtes Ziel und Ausgangspunkt für viele Wanderer ist, haben wir nun mit dem Raimondo-Steig rund um die Burg und den Ruhewald ein neues Angebot mit einer kleinen Runde mit ca 1,2 Kilometer Länge und einer Gehzeit von ca. 30 Minuten geschaffen. Vor der Burg wurden der Parkplatz und die Wiese mit Steinen und neu angepflanzten Bäumen klar abgegrenzt.

Der Ruhewald kann gerne auch  von Spaziergängern zur Erholung genutzt werden. Wir bitten jedoch um entsprechend respektvolles Verhalten. Bitte werfen Sie keinen Abfall oder Zigarettenkippen weg. Informationen zum Ruhewald finden sie unter www.ruhewaldhohenegg.at. Das Befahren der Forststraßen und Wege mit Fahrrädern und ähnlichem und das Reiten ist weiterhin verboten. Die Forststrassen dienen in erster Linie als Arbeitsplatz zur Waldbewirtschaftung. Es können auch nicht alle Freizeitsportarten auf den selben Wegen gleichzeitig stattfinden ohne zu neuen Problemen zu führen.

Ich wünsche Ihnen gute Erholung und schöne Spaziergänge auf den neuen Wegen!

Aktuelles Jänner 2015

Ich wünsche allen Besuchern ein gesegnetes und gutes neues Jahr 2015!

Durch den Orkan im Oktober, den Eisbruch im Dezember und das Sturmtief Felix im Jänner sind in unseren Forstrevieren bereits rund 1.900 Festmeter Holz geworfen und gebrochen. Wir haben seit Beginn der Holzerntesaison unsere Einsatzpläne nun schon vier mal umgestellt. Zusätzlich erschwert die warme Witterung und der Regen die Holzernte, da die Böden und Straßen nur schlecht befahr sind. Der im Herbst 2013 gekaufte neue Schneepflug war noch nie im Einsatz! Leider muss ausgerechnet jetzt in der Hauptsaison unser Rückezug zu einer größeren Reparatur für mehrere Tage in die Werkstatt!

Die Schäden durch Eisbruch und Sturm sind weitaus größer als nur der Anteil an unverwertbarem Bruchholz und die höheren erntekosten durch den verstreuten Anfall . Die zufälligen Lücken und Schneisen in den Waldbeständen werden uns in den nächsten Jahren in diesen Wäldern die Zuwachsträger fehlen. Bäume mit abgebrochenen Wipfeln entwicklen zwar aus einem Seitenast einen neuen Gipfeltrieb, doch dieser wird kein Sägeblochholz mehr produzieren.

Das Jagdjahr konnte erfolgreich abgeschlossen werden. In den letzten Jagdtagen konnten noch einige Rehe und Sauen erlegt werden und die Witterung ist für die Wildtiere günstig. Rehe, Hasen und Sauen finden fast überall ausreichend Äsung durch Gras, Brombeeren und krautige Pflanzen. Eine Fütterung ist keinesfalls notwendig und würde die Verdauung der  Wildtiere stören. Vor allem Mais und klein gepresste Pellets führen bei Rehen zur Übersäuerung des Magens und sogar zum qualvollen Tod. Seit wir die Fütterung der Rehe in den Revieren Hohenegg und Mitterau vor einigen Jahren eingestellt haben, ist in diesen Revieren im Frühjahr nahezu kein Fallwild mehr zu finden.

Aktuelles November 2014

Der Ruhewald Hohenegg

wurde am Wochenende des 25. und 26. September bei Führungen erstmals einem breiteren Publikum präsentiert. Bei drei Führungen informierten sich rund 100 Personen aus der näheren und weiteren Umgebung bis Krems über das Konzept und die Organisation des Ruhewald Hohenegg. Es herrschte reges Interesse und die ersten Reservierungen wurden gleich abgeschlossen. Näheres dazu auf www.ruhewaldhohenegg.at


Die Maisernte

ist nach einem verregneten Sommer  und durch einen sehr nassen Herbst verzögert. Einerseits trocknet das Erntegut nur sehr langsam, andererseits sind die durchnässten Böden der Felder kaum befahrbar. Trotz der Schwierigkeiten konnte der Weizen angebaut werden und sprießt auch schon um zur nächsten Ernte heranzuwachsen.  Die neue Feldspritze wurde in Betrieb genommen und ermöglicht nun eine noch präzisere Anwendung der Pflanzenschutzmittel.


Der Orkan am 21.10.

hat im Wald durch eine Vielzahl von Einzelwürfen in nahezu allen Beständen und erheblichen Schaden angerichtet. Diese Sturmschäden werden im Laufe des Winters neben der planmäßigen Holzernte aufgearbeitet werden. Die wichtigste Arbeit ist nun der Schutz junger Kulturen gegen Wildverbiß.


Mitte November wird Herr Andreas Kaminsky seine Arbeit als Forstfacharbeiter aufnehmen.

Er wird sich auch speziell um die Christbaumkulturen annehmen. Wir begrüßen Ihn sehr herzlich und wünschen Ihm viel Freude in unserem Team!


DI Felix Montecuccoli, Gut Mitterau, 3385 Prinzersdorf, Tel. 02749-2290, Fax 02749-2290-4, office@montecuccoli.at
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